Dienstag, 6. Dezember 2011

iRrE pArabeL


Er schreitet weiter. Hirnverbrannt wie ein Genie.
Ein Haufen gezähmter Musiker sitzt in einem Glaskasten. Sie pusten und sie sterben. Ihre Instrumente rosten.
Er kümmert sich nicht. Zu viele Künstler sterben aufgrund ihrer selbst. Schuld. Abends kann man zufrieden nach Hause gehen, hat man die Scheuklappen angelegt.
Er konnte nicht mehr.
Kandaren sind erfunden. Freiheit wollte er finden. Freiheit treibt ihn an. Freiheit lässt ihn wimmern. Sie erinnert ihn an den Ozean. Das Salz verbrannte seine wunden Füße. So viel Wasser, aber seinen Durst stillte es nicht.
Er zieht vorbei.
Da sitzt ein verhungerter Dichter. Maden in seinem offenen Fleisch. Was für ein Idiot. Der Kopf sagte ihm, er fände nie wieder Nahrung.
Ferner findet frei seiner Natur ein Pantomime das Ende an einem Baum. Soziale Netzwerke ließen ihn hängen.
Er geht weiter.
Ein Blitz erscheint. Der Fotograph dieser Szene läuft davon. Der Mann, der Freiheit sucht, verharrt nicht für ein Lächeln.
Aus einem Dorf kommt ein Feuerschein. "Wir brauchen Platz für ein neues Gemeindezentrum", sagt der Bürgermeister neben ihm. Die Verlassenen müssen weichen und sie verlieren sich in der Natur.  Es brennt das Waisenhaus. Niemand hilft und niemand stirbt. "Unsere Ressourcen liegen in der Gruppe."
"Ich kann nicht mehr", sagt der Mann und es hört auf.